Schön war´s ...... in Prag



        Gruppenfoto vor dem St.-Veits-Dom
 in der Prager Burg



  
Die Reisetruppe in Karlsbad

     
     

Am Donnerstag, den 30.05.2019 um 6:00 Uhr begann beim Verkehrsunternehmen Trautwein mit perfekten Wetterprognosen die Städtereise nach Prag über Pilsen, nachdem das Gepäck der 44  gut gelaunten Teilnehmer verstaut und alle ihre Plätze eingenommen hatten. Gegen 8:00 Uhr machten wir einen Zwischenstopp am Rasthof Pendling. Der Freizeitverein Holzhausen spendierte den Reisenden ein Frühstück mit verschiedenen Würsteln, Brot, Kuchen und Kaffee, was mit Begeisterung angenommen wurde. Weiter ging es dann in Richtung Pilsen, unseren Zwischenstopp nach Prag. Währenddessen wurde den Ausflüglern eine Infomappe (detaillierter Reiseablauf, wichtige Telefonnummern, Stadt- und Metroplan) sowie ein „Starterkuvert“ in Kronen übergeben. Da wir eine staufreie Fahrt hatten, sind wir überpünktlich an der „Pilsener Urquell Brauerei“ angekommen, um dort unsere Mittagspause genießen zu können. Die Plätze im dortigen Restaurant waren bereits reserviert und den Ausflüglern vorab mit den anderen Unterlagen eine Speisekarte ausgehändigt worden, um den Bestellvorgang zu verkürzen. Natürlich lag es nahe, das berühmte Bier mehr oder weniger zu verköstigen. Im Anschluss daran stand der Truppe Zeit zur freien Verfügung bis zur Abfahrt um 15:00 Uhr nach Prag. Bis zur Innenstadt in Pilsen sind es von der Brauerei ca. 10 Gehminuten. Wer wollte, konnte sich dem Erkundungsteam bis dahin anschließen. Schön war, dass die Reisenden von da aus buchstäblich ausschwirrten. Viele besichtigten die „Große Synagoge“ – eine der fünft größten auf der Welt mit interessanten Interieur und einer ausgezeichneten Akustik, allerdings stark renovierungsbedürftig -, andere schlenderten durch die Straßen oder/und verweilten in Kaffee´s. Dann ging es weiter zur Endetappe nach Prag.
Über Prag sagt man, es sei „das Herzstück Europas“ und „die Mutter aller Städte“. Im Laufe der Jahrhunderte bekam Prag weitere Beinamen, so zum Beispiel „die hunderttürmige Stadt“, die „goldene Stadt“ oder „die magische Stadt“. All diese Bezeichnungen haben nur ein Ziel, nämlich die architektonische und spirituelle Vielfalt der Stadt und deren magischen Anziehungskraft hervorzuheben. Fast an jeder Ecke ist die ruhmreiche Geschichte der einstigen Kaiser- und Königsstadt und heutigen modernen Metropole spürbar.
Dort angekommen, checkte die Reisegesellschaft im Hotel ein und hatte Zeit, ihre Zimmer zu beziehen, sich frisch zu machen, um dann um 18:30 Uhr mit dem Bus zum Abendessen in das „Gemeindehaus“ zu fahren. Das Gemeindehaus ist ein prächtiges Jugendstil-Bauwerk. Es beinhaltet 3 Lokale, eine Bar sowie einen Konzertsaal, in dem u.a. Konzerte von renommierten Komponisten, wie beispielsweise Mozart, Vivaldi etc. dargeboten werden. Anschließend bestand die Möglichkeit, mit dem Bus wieder zum Hotel gefahren zu werden oder das Prager Nachtleben auf eigene Faust zu erkunden, was sowohl als auch in Anspruch genommen wurde.

Am Freitag war um 09:15 Abfahrt mit dem Bus vom Hotel mit den beiden gebuchten Stadtführerinnen. Aufgrund unserer Teilnehmergröße wurde die ca. 3 Stunden dauernde Führung auf zwei Gruppen aufgeteilt. Danach hatten alle Mitreisende erneut Zeit zur freien Verfügung und auch die Möglichkeit, mit unserem Bus zurück ins Hotel zu fahren, bevor wir um 17:45 Uhr mit dem Bus zur Prager Burg fuhren, um die Skyline Prags mit einem gemeinsamen Spaziergang zu bestaunen. Von da aus spazierten wir zum Abendessen in das älteste Pub since 1375 in Prag. Dort erwartete uns ein Ritteressen mit Show…. Was für ein Spaß für Alle und dementsprechend war die Stimmung  großartig! “Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören“ – so sagt ein Spruch. Das eigentliche Event war zu Ende. Manche blieben, einige fuhren mit unserem Bus zurück ins Hotel zurück, andere erkundeten noch das Nachleben.  Am nächsten Morgen um 8:15 Uhr war bewusst frühzeitig die Abfahrt mit dem Bus zur „Prager Burg“, um den Massen von Touristen zu entgehen und schnellstmöglich den intensiven Einlasskontrollen ohne Warteschlangen zu entkommen. So konnten wir ohne Stress, lange Wartezeiten und den zu diesem Zeitpunkt noch freien Blick der gigantischen „Burganlage“ bewundern, um dann der 1,5 Stunden dauernden Burgführung (u.a. Besichtigung des St.-Veits-Doms“ und dem Prager Fenstersturz, dem folgende Ereignisse zugeordnet werden: Erster Prager Fenstersturz (1419) – Beginn der Hussitenkriege, Zweiter Prager Fenstersturz (1618) – Beginn des Dreißigjährigen Krieges und dem Dritten Fenstersturz (1948) mit dem mutmaßlichen Mord am tschechoslowakischen Außenminister Jan Masaryk) noch einigermaßen zu genießen. Danach war für jeden Zeit zur freien Verfügung, um sich durch die zwischenzeitlich unvorstellbaren Menschenmassen einen Weg, beispielsweise in das Goldene Gässchen, in dem einst Alchemisten und Scharlatane Narrenfreiheit genossen, zu bahnen. Prag hat derzeit ca. 1,8 Millionen Einwohner und letztes Jahr wurden 8 Millionen Touristen lt. Reiseführerin in Prag beherbergt. Um 12:30 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Spaziergang über die berühmte Karlsbrücke in die Innenstadt. Anschließend stand für Jedermann wieder Zeit zur freien Verfügung und die Möglichkeit, um 16:00 Uhr mit dem Bus in Hotel zurück zu fahren. Um 19:00 Uhr wurden wir mit dem Bus von Hotel abgeholt, um zu einer gemeinsamen Dinner-Schifffahrt auf der Moldau zu fahren. Sehr überraschend und zu bedauern war, dass die Schleusen gesperrt waren und die Reederei leider dadurch gezwungen war, nur einen kurzen Abschnitt auf der Moldau zu befahren, letztendlich die Route auf große Kreise zwischen den Schleussen ausgerichet war. Die Tage verflogen im Nu und eh man sich versah, stand am Sonntag die Abreise an. Nachdem die Kurzurlauber ausgecheckt hatten, starteten wir um 08:30 Uhr über Karlsbad in Richtung Holzhausen. In Karlsbad erwartete uns bereits die Stadtführerin, um uns in ca.  1,5 Stunden das Wesentliche über Karlsbad zu berichten.  Karlsbad ist ein Kurort in der Region Böhmen im Westen Tschechiens. Dank seiner zahlreichen Thermalquellen ist Karlsbad seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Reiseziel. Das am Fluss gelegene Kurzentrum umfasst mehrere Kolonaden mit Säulengängen. In der modernen Sprudelkolonnade befindet sich der Geysir Pramen Vrídlo, dessen Fontäne bis zu 12 m hoch schießt. Anschließend war Zeit zur freien Verfügung bis zur Abfahrt um 14:00 Uhr nach Holzhausen eingeplant, um Mittag zu essen, zu flanieren oder Souvenier´s, wie die berühmten Karlsbader Oblaten, einzukaufen. So endete die eindrucksvolle und wunderschöne Städtereise um 19:00 Uhr wohlbehalten zurückgekommen in Holzhausen.  Die humorvolle und lustige Reisegruppe hat viele kulturelle Eindrücke mit nach Hause genommen, die Möglichkeit für eigene Unternehmungen war geboten und nicht nur die Sonne hat viel gelacht!